Behandlung von Neurodermitis
Dienstag, November 9th, 2010Starker Juckreiz sowie rote und schuppende Ekzeme auf der Haut – weitläufig auch bekannt als Neurodermitis. Viele sind betroffen und von der Krankheit, welche oft sehr individuell auftritt und eher schubweise den jeweiligen Patienten bzw. die jeweilige Patientin befällt. Doch was kann man eigentlich gegen Neurodermitis tun bzw. wie sieht eine effektive Behandlung aus?
Behandlungsmethoden
Zum einen gibt es die sog. Basispflege, welche vorrangig mit Hilfe von verschiedenen Cremes oder auch Salben durchgeführt wird. Diese Präparate werden je nach Art und Schwere der Neurodermitis eingesetzt. Die Basispflege sollte von Betroffenen in jedem Fall täglich durchgeführt werden, damit weitestgehend die Haut bzw. die Empfindlichkeit der Haut abgeschwächt wird.
Medikamente
Um den Juckreiz zu lindern, können Antihistaminika genommen werden. Diese werden vor allem gern bei Kindern eingesetzt, da durch diese Medikamente die Kinder leichter einschlafen können. Damit kann man also gut den Drang der Kinder, sich zu kratzen, unterdrücken. Falls jedoch ein äußerst schwerwiegender Schub, der sich auch groß ausgedehnt hat, auftaucht, empfiehlt es sich eine sog. innere Anwendung von Kortison.
Gezielt die Haut unterstützen & Meidung von Provokation
Bei jedem Patienten sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass die Haut nicht unnötig belastet bzw. provoziert wird. Hierbei muss man sich auf die Erfahrungswerte des Patienten verlassen bzw. stützen. Zu beachten sind Allergien oder Unverträglichkeiten in Bezug auf Nahrungsmittel. Eine entsprechende Ernährungsplanung wäre daher angebracht.
Des Weiteren sollte man auf Stoffe, bei der Kleidung oder bei der Bettwäsche, darauf achten, das diese glatt sind, wie zum Beispiel Baumwolle. Wolle oder ähnlich Stoffe reizen die Haut nur unnötig und werden in der Regel auch als unangenehm empfunden.
Therapie mit Licht
Die Neurodermitis kann ebenfalls mit UV-Licht, bei einer entsprechend hohen Dosierung, zu einer gewissen Linderung der Symptome führen. Gerade bei besonders schweren Fällen hat sich in letzter Zeit diese Variante bewährt.