Die Höhe der Strahlenexposition bei nuklearmedizinischen Untersuchungen

Da in der Vergangenheit zahlreiche neue Radiopharmaka entwickelt wurden und die Kameratechnik immer weiter optimiert werden konnte, hat sich die Strahlenexposition bei nuklearmedizinischen Untersuchungen in der letzten Zeit immer mehr verringert. So liegt die Strahlenexposition bei einer Schilddrüsenszintigraphie nur noch bei etwa 2 mSv (sprich: Millisievert), was ungefähr der Dosis entspricht, die ein Österreicher innerhalb eines Jahres aus seiner Umgebung heraus aufnimmt. Mittlerweile verursacht der Großteil der nuklearmedizinischen Methoden sogar schon deutlich geringere Strahlendosen, als die, die bei einer Computertomographie verursacht werden. Hierbei werden nämlich etwa 10-20 mSv verursacht.

Da bei nuklearmedizinischen Therapien fast immer höherenergetische Betastrahler verwendet werden, ist die abgegebene Dosis an Strahlen hierbei höher. Da die Strahlung jedoch in erster Linie das jeweilige Zielorgan wie die Synovia bei der Radiosynoviothese oder die Schilddrüse bei der Radiojodtherapie betrifft, brauchen sich die Patienten keinerlei Sorgen zu machen.